Olaf Schade wurde am 2. Mai 1968 in Bochum geboren. Er ist verheiratet, hat ein Kind und wohnt in Hattingen.

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SPD-UNTERBEZIRK ENNEPE-RUHR
Annenstraße 8
58453 Witten

Olaf Schade

Persönliche Daten

Am 2. Mai 1968 wurde ich in Bochum geboren. Schon als Kleinkind ging es nach Essen Steele und nach der Grundschule 1978 zog meine Familie nach Hattingen. Seit 1992 bin ich glücklich verheiratet. Kennengelernt habe ich meine Frau Susanne in der Kirchen -Gemeinde St. Peter und Paul, in der sie als Gemeidereferentin tätig ist und ich in der Jugend aktiv war. Seit 1997 sind wir zu dritt, als unser Sohn Malte geboren wurde. Er ist allerdings derzeit nur zu Besuch zurück in der Region, da er in Aachen studiert. Bei einer vergleichsweise jungen Region wie dem Ruhrgebiet, gehöre ich zu den zahlreichen Menschen mit einer kleineren oder größeren Migrationsgeschichte. Ich selbst bin typisches Kind des Ruhrgebiets mit Vorfahren aus Westfalen und fast dem gesamten damaligen Deutschland, das bis Masuren reichte. Mein Vater Horst Schade hat bereits in den 1970er-Jahren mit Umweltschutz zu tun gehabt und als selbständiger Ingenieur Abwasseranlagen geplant und gebaut. Wie bei vielen Familienbetrieben hätte ohne meine Mutter Ursula nicht nur die Kinderbetreuung von mir und meiner Schwester Birgit, sondern auch die Organisation des  Betriebs nicht funktioniert. Ein Opa war übrigens Bergmann auf der Zeche Heinrich in Überruhr. Der andere fuhr für Aral in Bochum. Leider ist er im Krieg geblieben und Oma musste die vier Kinder alleine großziehen. Eine typische Familiengeschichte aus dem Ruhrgebiet.
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Politischer Werdegang

Schon seit der Schule habe ich mich politisch engagiert. Zuerst in der SchülerInnenvertretung im Gymnasium Waldstraße in Hattingen sowie der Bezirks- und LandesschülerInnenvertretung im Kreis und Land. Auch Kommunalpolitik hat mich interessiert: Mit 16 Jahren bin ich zu den Grünen in Hattingen gestoßen. Als Jugendlicher fand ich die neue Partei im Aufbruch spannend. Im Ruhrgebiet der 1980iger Jahre fand ich mich mit meinem Wunsch zur Erneuerung und meinen Zielen Abrüstung, Atomausstieg und Ökologie dort gut aufgehoben. Meinen Weg zur Sozialdemokratie habe ich wenige Jahre später über den Hattinger Hüttenkampf gefunden. Damals ist die komplette Stadt für ihre Zukunft aufgestanden und hat sich gegen die rücksichtslose Zerschlagung der Henrichshütte durch Thyssen gewehrt. Als ein Sprecher der Jugendinitiative „Hattingen muss leben“, habe ich für die aktive Gestaltung des Strukturwandels im Ruhrgebiet im Interesse der Menschen eingesetzt. Bei meinem Bemühen, Mitstreiter im Land für soziale Lösungen im Revier zu finden, bin ich zu den Jusos gekommen und über die Jusos zur SPD. Als Vorsitzender der Jusos im Ennepe-Ruhr-Kreis ab 1989 und als Mitglied des Kreistags 1994 war immer der komplette Kreis mein politisches Betätigungsfeld. Von Witten bis Breckerfeld und von Hattingen bis Herdecke .Dabei bleibt für mich die Erkenntnis, dass es lohnt, über ideologische und örtliche Grenzen hinweg Menschen zusammenzuführen und gemeinsam für ein verbindendes Ziel einzusetzen. Nicht ideologisch zu sein bedeutet nicht, inhaltsfrei zu agieren. Ich habe mich immer im Bereich der politischen Bildung engagiert und tue das noch. Seminare und Exkursionen planen und durchzuführen bietet die Grundlage für Positionen, die über das Tagesgeschäft hinausweisen.
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Ausbildung und beruflicher Werdegang

Ich habe das Glück gehabt, meine Ausbildung als Jurist und mein politisches Interesse verbinden zu können. Nach dem zweiten Staatsexamen 1997 arbeitete ich zunächst in den Büros von Adi Ostertag MdB und Svenja Schulze, die derzeitige Bundesumweltministerin, die damals Mitglied des Landtags NRW war.

Im Jahr 2000 habe ich die Seiten von der Politik zur Verwaltung gewechselt und arbeitete zunächst für die Landesbeauftragte für den Datenschutz in Düsseldorf und ab 2001 bei der Bezirksregierung Köln. Köln wurde es deshalb, weil ich wegen meiner Kreistagstätigkeit nicht in Arnsberg als örtlicher Aufsichtsbehörde eingesetzt werden konnte. In der Großstadt Köln zu arbeiten und so einen Außenblick aufs Ruhrgebiet zu werfen, habe ich nie bereut. Als Dezernent in einer Bezirksregierung zu arbeiten vermittelt die beste Ausbildung für jede Verwaltung. Unverhoffte Erfahrungen kamen auch dazu. So habe ich im September 2001 die ersten Verpartnerungen gleichgeschlechtlicher Paare durchgeführt, da noch keine andere Stelle zuständig war.

Zum Landtag bin ich Ende 2003 gekommen. Zunächst zur SPD-Landtagsfraktion ab 2010 zur Landtagsverwaltung. Der Landtag ist der zentrale Ort der politischen Auseinandersetzung und der politischen Entscheidung in Nordrhein-Westfalen. Zunächst habe ich mich in der spannenden Zeit der Minderheitsregierung bis zur Auflösung des Landtags am 14. März 2012 um das Parlamentsrecht und die parlamentarischen Abläufe gekümmert. Dazu habe ich das Europareferat des Landtags aufgebaut. Als Leiter der Büros von Landtagspräsidentin Gödecke seit 2012 kann ich einen kleinen Beitrag zum Funktionieren der Demokratie in NRW leisten. Die Kontakte in Düsseldorf und das Wissen um Abläufe und Entscheidungswege sind ein Kapital, das ich weiter für den Ennepe-Ruhr-Kreis nutzen möchte.

Seit dem 21. Oktober 2015 bin ich Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises. In dieser Funktion habe ich die überörtliche Vernetzung nicht aufgegeben. Neben der Mitgliedschaft im Landkreistag NRW bin ich im Vorstand der RuhrSPD und im Ruhrparlament. Diese Tätigkeiten möchte ich fortsetzen.

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